05 Mär 2019

Ameisenzeit: Zwischenbericht 2018

Das Projekt Ameisenzeit hat in das siebte Projektjahr gestartet. Über 1200 Nester werden in der Region Basel von rund 50 Ameisengotten und -göttis beobachtet. Diese stossen immer wieder auf unerwartete Phänomene bei ihren Völkern, so zum Beispiel die hohe Dynamik – der Umzug eines Nestes innerhalb einer Saison ist keine Seltenheit. Die Beobachtungen werden in einer neu überarbeiteten Datenbank gesammelt. Dank der wesentlich verbesserten Erfassung, können alle Betreuenden die Daten erstmals online eingeben und die Beobachtungen auch ausserhalb ihres eigenen Gebietes einsehen.

Ein wichtiges Augenmerk im vergangenen Ameisenzeit-Jahr lag darin, die Zusammenarbeit zwischen den freiwilligen Ameisengotten-/göttis und den Forstfachleuten zu stärken. Dafür wurde eine spannende Exkursion organisiert mit folgendem Thema: wie können Holznutzung und Naturschutz aufeinander abgestimmt werden und wie kann es in diesem Zusammenhang zu Interessenkonflikten kommen .

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28 Feb 2019

Tierpark Lange Erlen, Basel: GreenReport

Der Tierpark Lange Erlen auf Basler Stadtgebiet erstreckt sich auf einer Fläche von ungefähr 20 Hektaren auf der südlichen Uferseite des Flusses Wiese. Die gesamte, jährlich zu bewirtschaftende Fläche umfasst zurzeit rund 105‘000 m2 mit Erweiterungspotenzial und einen prächtigen Baumbestand (ca. 520 Stk.).

Für die langfristige Finanzierung in Bezug auf Bewirtschaftung und Substanzerhaltung der Aussenanlage war es der Betriebsleitung ein wichtiges Anliegen, Kostentransparenz zu schaffen.

nateco AG wurde mit einem GreenReport beauftragt. Dabei wurde der effektive jährliche Unterhalt im Grünbereich auf Basis der jährlichen Arbeitsstunden ermittelt. Zudem wurden sowohl die ordentlichen wie auch ausserordentlichen Aufwendungen pro Jahr ermittelt und auf deren Plausibilität geprüft. So ist die Betriebsleitung für die Budget-, Finanz- und Investitionsplanung gut aufgestellt.

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31 Jan 2019

Hans Buser verlässt nateco

Vor rund zwei Jahren hat unser Gründungsmitglied Hans Buser die Firma nateco AG an Theo Leuthardt übergeben, nun ist diese Übergangszeit vorbei und es folgt der nächste Schritt Richtung Pensionierung. Nach 38 Jahren Beratungstätigkeit, davon 18 Jahre bei nateco AG, verlässt Hans Buser die Firma nateco AG nun endgültig.

Bis zur seiner Pensionierung bearbeitet Hans Buser mit reduziertem Pensum einzelne, ausgewählte Projekte. So wird Hans Buser unter anderem auch weiterhin beratend für nateco AG tätig sein. Umgekehrt wird nateco AG bei Bedarf in seinen Projekten unterstützend mitarbeiten. nateco AG und Hans Buser stellen somit weiterhin sicher, dass die gute Qualität und die starke Kundenorientierung weiterhin gewährleistet sind.

Wir danken Hans Buser für sein Engagement und die langjährige Zusammenarbeit.

Bildergalerie: Bild anwählen zum Vergrössern.

  • 1_Stabsübergabe_2016
  • 2_Wind_Mont_Crosin
  • 3_WREN_BFE
  • 4_Luzern_Grünstadt_Schweiz_2017
  • 5_Parkanlage
  • 6_Strassenunterhalt_Winterschnitt
  • 7_Scolopax_rusticola_-_Doi_Inthanon
  • 8_Übergabe_2016_03
31 Jan 2019

Hans Buser verabschiedet sich

Ende Januar 2019 hatte ich meinen letzten Arbeitstag bei nateco. Dies ist für mich ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg Richtung Pensionierung. Ich danke allen aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden für die angenehme und inspirierende Zusammenarbeit. Gemeinsam haben wir an vielen und spannenden Projekten gearbeitet  und so manch kreativen Lösungsansatz entwickelt und umgesetzt. Es hat mir und hoffentlich allen Beteiligten viel Freude bereitet.

Ich danke meinem Nachfolger Theo Leuthardt für die gute Zusammenarbeit in den letzten zwei Jahren, dies seit seinem Eintritt bei nateco AG. Ich bin überzeugt, dass die erfolgreiche Geschichte von nateco AG weiter geschrieben wird.

Nicht zuletzt danke ich allen Auftraggebern, die mir und dem Team von nateco AG in den letzten Jahren und Jahrzehnten das Vertrauen geschenkt haben. Ich bin überzeugt, dass wir mit unseren praxisnahen Ansätzen ihren Ansprüchen gerecht werden konnten, die Erwartungen mehr als nur erfüllt wurden und hoffe nun, dass sich diese noch lange weiter bewähren werden.

24 Jan 2019

SBB: Studie aufwuchshemmender Baumaterialien

Pflanzen im Gleisbereich stellen ein Sicherheitsrisiko dar. Um auf einen Glyphosat-Einsatz zukünftig möglichst verzichten zu können, untersuchte nateco zusammen mit Sieber Cassina + Partner AG für die SBB ökologisch tragbare und sichere Lösungen für aufwuchshemmende Baumethoden- und materialien, welche den Vegetationsunterhalt im Bereich der Bankette und zwischen den Gleisen langfristig unterstützen und erleichtern.

Als Resultat dieser Abklärungen konnten alle relevanten Einflussfaktoren auf die Vegetationsentwicklung im Gleisbereich identifiziert werden. Daraus wurde eine Zusammenstellung und Bewertung bereits getesteter sowie neuer, noch nicht ausführlich getesteter Systeme zur Vegetationskontrolle erstellt. Mit diesen Erkenntnissen werden neue Lösungen angestrebt, um den Unterhaltsaufwand zu reduzieren.

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18 Dez 2018

Kloten: natINFO | Tree Baumkataster

Im Auftrag der Stadt Kloten erfasste nateco den aktuellen Baumbestand im Siedlungsgebiet. Im Rahmen einer Felderfassung wurden mehr als 1'500 Bäume kartiert. Für jeden Baum wurde die Art erhoben sowie die Höhe und der Kronendurchmesser gemessen.

Mit der Überführung der Daten in die Applikation natINFO | Tree verfügt die Stadt Kloten nun über ein umfassendes Pflege- und Planungsinstrument für den gesamten Baumbestand.

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04 Dez 2018

Neue Gesichter bei nateco AG

nateco erhält Verstärkung im Team, zwei neue Mitarbeitende nehmen ihre Tätigkeit als Projektleiter auf: Luisa Münter und Lukas Bollack.

Luisa Münter verfügt über ein vertieftes Fachwissen in den Bereichen Umweltingenieurwesen und Forstwissenschaften, sowie ein vielseitiges Erfahrungsspektrum in der Umwelt/- und Landschaftsplanung. Dank der praktischen Erfahrung in der GIS-Datenverarbeitung, dem Aufbau von Datenbanken, der Modellierung von Wildtierkorridoren/- und Habitaten inkl. deren Durchlässigkeit, Erstellen von Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) und ihrer kommunikativen Art wird sich Luisa Münter gut in die Geschäftsfelder Landschaftsmanagement und Windenergie von nateco einfügen. In der Freizeit ist Luisa gerne in den Bergen unterwegs, beim Wandern oder Skifahren. Eine weitere Leidenschaft von ihr, ist das Singen im Martino-Chor Liestal.

Mit Lukas Bollack konnte ein engagierter, praxisorientierter Umweltingenieur und Geoinformatiker gewonnen werden. Seine grossen Erfahrungen in der Pflege und Aufwertung von Naturschutzflächen werden im Bereich der Biodiversität und für die Leitung von Projekten sowohl im Grünflächenmanagement, wie auch bei BauAdGreen von grossem Nutzen sein. Hauptsächlich wird er jedoch die Verantwortung für unsere IT-Produkte (natINFOPlan, natINFOTree, und natINFOGreenCycle) übernehmen und diese den Ansprüchen unserer Kunden entsprechend weiterentwickeln. In seiner Freizeit fährt Lukas gerne Rennrad und spielt Tabletop-Strategiespiele. Ausserdem interessiert er sich für Geschichte, Politik und das aktuelle Zeitgeschehen.

Wir freuen uns, Luisa und Lukas in das Team aufzunehmen und wünschen beiden viel Erfolg bei nateco AG!

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28 Nov 2018

Basel ist Grünstadt Schweiz

Die Stadt Basel setzt sich täglich ein für mehr Lebensqualität und macht sich stark für eine grüne Stadt, mehr Ökologie, Biodiversität, Wohlbefinden, Gesundheit, Bewegung und Begegnungen. Nun wird dieses Engagement mit dem Silber-Label von GRÜNSTADT SCHWEIZ honoriert.

Der Zertifizierungsprozess hat zwei Jahre gedauert. Die Projektgruppe wurde von nateco AG begleitet. Sie war breit abgestützt und hat sich intensiv mit den Ansprüchen von Grünstadt Schweiz auseinandergesetzt. Für das Audit waren drei Auditoren vor Ort mit Interviews und Besichtigungen insgesamt drei Tage lang beschäftigt. Die Experten konnten sich ein umfassendes Bild über die Praxis der Stadt Basel schaffen und auch "blinde Flecken" aufdecken. Der daraus entstandene Auditrapport würdigt die Leistung der Stadt Basel in diesem Bereich und gibt Empfehlungen für künftige Optimierungen ab.

Am Donnerstag, 29. November 2018 fand der Anlass zur Labelübergabe in Basel statt, in Anwesenheit von prominenten Rednern und geladenen Gästen. Am Schluss der Veranstaltung wurden drei Bäume auf dem Spielplatz der Ökolampadanlage gepflanzt und alle Anwesenden konnten eine Samentüte von Wildblumen mitnehmen, um die Stadt im nächsten Jahr zum Blühen zu bringen.

Mehr erfahren Sie in der Medienmitteilung und den Presseberichten: BZ Basel Basler Zeitung

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20 Nov 2018

1. Tag der Insekten

Am Donnerstag, den 15. November hat der erste Schweizer Tag der Insekten stattgefunden. 220 Teilnehmende widmeten sich in Aarau dem weltweiten Rückgang der Insekten. In der Fachwelt wird das Insektensterben und die damit verbundenen Folgen schon seit einiger Zeit diskutiert, in der Öffentlichkeit wird das Thema jedoch kaum wahrgenommen. Der Tag der Insekten soll helfen das Thema in der Öffentlichkeit zu verankern und die Handlungsbereitschaft bei den Akteuren zu erhöhen. Isabelle Glanzmann von nateco hat am Podium zum Thema "Kooperationen im Naturschutz" teilgenommen und ihre Erfahrungen zu Erfolgsfaktoren und Hürden im Bereich Kooperationen mit den anderen Podiumsteilnehmern diskutiert. 

Die Medien haben das Thema aufgegriffen und darüber breit berichtet. Siehe dazu den Medienspiegel.

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1.Tag der Insekten Schweiz. Foto: Andrea Isler

18 Okt 2018

Fauna und Windenergie: Neue methodische Ansätze

Die Arbeitsgruppe WREN der Internationalen Energie Agentur IEA (Working Together to Resolve Environmental Effects of Wind Energy)  ist eine Zusammenarbeite zwischen 12 Ländern: Belgium, Frankreich, Irland, Kanada, die Niederländer, Norwegen, Portugal, Schweden, die Schweiz, Spanien, die USA und dem UK. Die Gruppe beschäftigt sich mit aktuellen und herausfordernden Themen zu den Auswirkungen von Windenergie auf Wildtiere. Dabei vertritt nateco die Schweiz im Auftrag des Bundesamts für Energie.

Vor Kurzem wurde ein interessanter Artikel in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Journal of Environmental Management“ von WREN veröffentlicht. nateco ist Mitautorin. Im Artikel wird diskutiert, wie man die Problemstellung der Windenergie auf die Fauna von einer individuenzentrierten zu einer populationszentrierte Perspektive umlenken kann. Mit anderen Worten: wie geht man über der üblich behandelten Frage „wie viele Individuen werden von einem Projekt betroffen?“ hinaus zu der viel relevanteren Frage „wie reagiert die Population der betroffenen Art auf die Individuenverluste?“. Mehrere methodologische Möglichkeiten werden im Artikel anhand von konkreten Fallbeispielen aufgezeigt und deren Herausforderungen ausführlich diskutiert.

Bei Interesse laden wir Sie ein, den vollständigen Artikel hier zu lesen (zeitlich begrenzter Zugriff):

Vollständiger Artikel

oder hier die Zusammenfassung:

Abstract