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Baumkataster erstellen und aktualisieren

Baumbestand erfassen, Baumkataster-Software einrichten, Baumpflege planen und dokumentieren



  • Wie viele Bäume sind in Ihrer Verantwortung, und wo stehen sie?
  • Welcher Baum braucht dieses Jahr eine Kronenpflege?
  • Wie hoch ist der Pflegeaufwand im nächsten Budget?
  • Und wo steht das alles, wenn der Werkhofleiter in Pension geht?


Ein Baumkataster beantwortet diese Fragen, jederzeit und für alle, die damit arbeiten. nateco begleitet Gemeinden und private Eigentümer von der Bedarfsklärung über die Ersterfassung bis zur langfristigen Bewirtschaftung.

Baumkataster erstellen und aktualisieren

Ihr Baumbestand auf einen Blick

Screenshot Baumkataster-Software natINFO Tree

Nach der Einführung des Baumkatasters sehen Sie auf einer Karte jeden Baum mit seinen Stammdaten, seinem Zustand und den geplanten Massnahmen. Sie wissen, wie viele Bäume welcher Art an welchen Standorten stehen, welche Bäume in den nächsten Jahren ersetzt werden müssen und wo Neupflanzungen sinnvoll sind.

Ihr Werkhof oder externe Baumpfleger dokumentieren Kontrollen und Massnahmen direkt vor Ort auf dem Tablet. Und wenn eine Haftungsfrage auftaucht, haben Sie die lückenlose Dokumentation griffbereit. Das Pflegebudget begründen Sie mit Zahlen statt mit Schätzungen, und kostspielige Noteingriffe werden seltener.

Wann braucht eine Gemeinde einen Baumkataster?

Sobald sie Bäume im öffentlichen Raum verantwortet. Den Anstoss, ihn einzuführen, geben meist drei Situationen:

  • Im Werkhof steht ein Generationenwechsel an. Wer den Bestand seit Jahren kennt, nimmt dieses Wissen mit in die Pension. Ein Kataster sichert es vorher.
  • Die Gemeinde führt einen Grünflächenkataster ein. Das ist die Gelegenheit, die Bäume im gleichen Durchgang zu erfassen.
  • Ein neues GIS-Portal bringt ein Baumkataster-Modul mit. Die Gemeinde will es nutzen und braucht jemanden, der die Erfassung übernimmt und die Daten einspielt.


Eine gesetzliche Pflicht zum Baumkataster gibt es nicht. Gemeinden müssen aber den Zustand ihrer Bäume regelmässig kontrollieren. Ohne systematische Erfassung fehlt im Schadenfall der Nachweis, dass die Gemeinde ihre Sorgfaltspflicht wahrgenommen hat.

Sie erkennen Ihre Gemeinde wieder?

Erstgespräch anfragen

In drei Schritten zum Baumkataster

Ihr Aufwand dabei: Etwa ein Tag für den Workshop, ein Tag zum Bereitstellen der vorhandenen Daten, ein Tag für die Einführung in das neue System.

1. Anforderungen klären

In einem Workshop klären wir mit den Beteiligten, wie gross der Bestand ist, wer mit dem Kataster arbeitet und welche Daten Sie pro Baum brauchen. Unsere Empfehlung: lieber wenige Felder, die konsequent gepflegt werden, als viele, die bald veraltet sind. Daraus erstellen wir einen Vorschlag, der zu Ihrem Bedarf und Budget passt.

2. Baumbestand erfassen

Unsere Mitarbeitenden erfassen jeden Baum vor Ort: Standort, Art, Höhe, Kronendurchmesser und Stammumfang. Bestehende Daten aus Excel oder alten Katastern sind die Grundlage dafür. Wir prüfen und ergänzen sie im Feld.

Auf Wunsch beurteilen wir zusätzlich den Gesundheitszustand jedes Baums, zusammen mit erfahrenen Baumpflegern. Häufig erfassen wir Bäume und Grünflächen im gleichen Durchgang.

3. Daten nutzen

Screenshot Baumkataster Zustandserfassung

Wir spielen die Daten in die Software ein, die Sie gewählt haben. Ab dann haben Sie jederzeit Zugriff auf Ihren gesamten Bestand, als Grundlage für Kontrollen, Pflegeplanung und Budget.

Software: bestehendes GIS, natINFO | Tree oder QGIS

Ihr bestehendes GIS. Oft lässt sich der Baumkataster als eigene Ebene ins WebGIS der Gemeinde integrieren, sofern das System Kontrollformulare und eine Massnahmenhistorie abbilden kann.

natINFO | Tree. Unsere Baumkataster-Software, entwickelt mit der Stadt Winterthur. Sie bringt Erfassung, Kontrolle und Massnahmenplanung mit, auch auf dem Tablet im Feld. 

QGIS. Das kostenlose Open-Source-GIS eignet sich für den Einstieg, wenn Sie GIS-Kenntnisse im Haus haben. Die baumspezifischen Abläufe fehlen dort.

Welcher Weg zu Ihnen passt, klären wir im Workshop.

Warum nateco

Wir kennen die praktischen Anforderungen des Werkhofs ebenso wie die technischen Anforderungen der GIS-Systeme. Damit schaffen wir ein Arbeitsinstrument, das den Mitarbeitenden im Büro wie auch draussen den Alltag erleichtert.

Referenzen Baumkataster

nateco hat Städte mit tausenden Bäumen und kleine Gemeinden beim Aufbau ihres Baumkatasters begleitet, mit eigener Software oder im bestehenden Geodaten-Portal (GIS).

Screenshot der Baumkataster-Software natINFO | Tree

Stadt Winterthur

Zusammen mit Stadtgrün Winterthur hat nateco die Software natINFO | Tree entwickelt und eingeführt.

Bundeshaus in Bern, Symbolbild für die Gärten der Bundesverwaltung

Schweizerische Bundesgärten

Die Bundesgärten koordinieren mit natINFO | Tree die Baumpflege ihrer Liegenschaften in der ganzen Schweiz.

Baumbestand Gemeinde Aesch BL

Für Aesch hat nateco den Baumbestand erfasst und ins bestehende WebGIS eingepflegt.

Häufige Fragen zum Baumkataster

Was ist der Unterschied zwischen Baumkataster und Baumkontrolle?

Die Kontrolle ist die Beurteilung vor Ort, der Kataster ist der Ort, an dem die Ergebnisse festgehalten und ausgewertet werden.

Können unsere Mitarbeitenden die Bäume selbst erfassen?

Ja, Standort, Art und Eckdaten wie Höhe oder Kronendurchmesser kann Ihr Werkdienst selbst aufnehmen. nateco unterstützt vor der Erfassung bei der Definition, welche Daten wie im GIS gespeichert, abgerufen und nachgeführt werden. Die Beurteilung des Gesundheitszustands übernehmen wir auf Wunsch zusammen mit erfahrenen Baumpflegern.

Was kostet ein Baumkataster?

Das hängt von der Anzahl Bäume, dem Detaillierungsgrad, der Software und davon ab, wer die Ersterfassung übernimmt. Der grösste Posten ist die Ersterfassung, danach sinkt der Aufwand deutlich. Ein Erstgespräch klärt die Grössenordnung für Ihre Gemeinde.

Erstgespräch anfragen


Portrait Lukas Bollack, Experte für Baumkataster

Lukas Bollack

Bereichsleiter Grünflächenmanagement

Ob Sie ganz am Anfang stehen oder einen bestehenden Baumkataster weiterentwickeln möchten: Ein kurzes Gespräch zeigt, was für Ihre Gemeinde sinnvoll ist.