Baumkataster
Ein Baumkataster liefert Antworten auf solche Fragen – systematisch und jederzeit abrufbar. nateco begleitet Gemeinden und Private vom Konzept über die Ersterfassung bis zur langfristigen Bewirtschaftung.
In drei Schritten zum Baumkataster
Anfoderungen klären
Baumbestand erfassen
Daten nutzen
Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Baumkataster
Ein Baumkataster ist ein systematisches Verzeichnis aller Bäume einer Gemeinde. Zu jedem Baum werden Standort, Baumart, Zustand und Pflegehistorie erfasst. Verknüpft mit einer Kartenansicht, entsteht ein Arbeitsinstrument, das drei Dinge ermöglicht: Übersicht über den gesamten Bestand, Planung von Kontrollen und Pflegemassnahmen sowie den dokumentierten Nachweis der Verkehrssicherungspflicht.
Anstatt aus dem Gedächtnis zu arbeiten, sehen Sie auf einen Blick, welche Bäume wann kontrolliert wurden, welche Massnahmen anstehen und wo Handlungsbedarf besteht. Das ermöglicht eine datengestützte Budgetplanung und verhindert kostspielige Noteingriffe. Gleichzeitig erfüllen Sie Ihre Verkehrssicherungspflicht nachweisbar – ein wichtiger Punkt bei Haftungsfragen.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Kosten hängen von der Anzahl Bäume, dem Detaillierungsgrad, der gewählten Software und davon ab, ob die Ersterfassung intern oder extern erfolgt. Ein Erstgespräch schafft Klarheit über die Grössenordnung für Ihre konkrete Situation.
Das Datenmodell definiert, welche Eigenschaften des Baumbestandes im Kataster abgebildet werden. Solche Eigenschaften (Attribute) sind zum Beispiel die Baumart, der Standort als Koordinaten, Stammumfang, Vitalität und Pflegemassnahmen. Wir können viele weitere Attribute einpflegen. Zu bedenken ist jedoch dabei, dass diese langfristig gepflegt werden müssen. Sonst haben die Daten bald keinen Wert mehr. Wir empfehlen, lieber weniger Felder konsequent zu pflegen.
Ob zentral durch Ihre Verwaltung oder dezentral durch externe Baumpfleger mit eigenen Zugängen – ein klarer Prozess stellt sicher, dass der Kataster nach jeder Kontrolle aktuell bleibt.
Vermutlich kann das Baumkataster als eigene Ebene in das vorhandene GIS integriert werden. Voraussetzung ist, dass das GIS baumspezifische Funktionen wie Kontrollformulare und Massnahmenhistorie abbilden kann.
Es existieren spezialisierte Anwendungen für das Baummanagement. Zum Beispiel unser natINFO | Tree oder andere Fachlösungen. Diese Software ist auf die Baumpflege zugeschnitten und lässt sich mit vorhandenen Geodaten verbinden.
Auch ein pragmatischer Einstieg ist möglich: Eine durchdachte Tabellenstruktur kann ein erster sinnvoller Schritt sein – solange das Datenmodell einen späteren Umstieg auf ein professionelles System erlaubt.