Naturinventar
Unsere Spezialisten erfassen die Naturwerte von Flora und Fauna in Feldarbeit und analysieren bestehende Grundlagen. Wir identifizieren den Handlungsbedarf, definieren Ziele und entwickeln ökologische Aufwertungs- oder Ersatzmassnahmen für Zielarten im Kontext von Landschaft und Siedlung. So stärken wir die Lebensgrundlagen von morgen und schaffen hochwertige Lebensräume für alle!
Die solide Grundlage für Ihre Raumplanung

So entsteht Ihr Naturinventar
- Schritt 1- Gespräch & Grundlagen: Wir klären gemeinsam Ihre Ziele und Grundlagen: das Untersuchungsgebiet, wichtige Ansprechpersonen, vorhandene Dokumentationen, zu untersuchende Objekte
- Schritt 2- Feldaufnahmen & Bewertung: Wir erfassen die Lebensräume vor Ort und bewerten deren ökologische Bedeutung anhand von nachvollziehbaren Kriterien.
- Schritt 3- Dokumentation & Übergabe: Sie erhalten ein übersichtliches Inventar – als GIS-Daten bereit für die Zusammenarbeit mit Ihrem Raumplanungsbüro.
- Schritt 4- Präsentation der Ergebnisse (optional): Auf Wunsch präsentieren wir die Ergebnisse vor Fachkommissionen oder an öffentlichen Anlässen für die Bevölkerung.
Warum nateco?
- Fundierte Bewertung aus über 20 Jahren Erfahrung
- Konkrete Empfehlungen für Förderung und Vernetzung
- Reibungslose Zusammenarbeit mit Raumplanungsbüros
- Transparente Methodik – nachvollziehbar dokumentiert

Unsere Kunden


«Die Naturwerte wurden objektiv und fachlich fundiert bewertet. Dank der übersichtlich aufgebauten Objektblätter sind die Gründe für die Aufnahme ins Inventar gut nachvollziehbar. Die Arbeiten erfolgten termingerecht und im vereinbarten Budgetrahmen.» - Patrick Vögtlin, Gemeindepräsident, Gemeinde Rothenfluh
FAQ
Ein Naturinventar erfasst systematisch alle ökologisch wertvollen Naturelemente wie schützenswerte Lebensräume, Pflanzen- und Tierarten innerhalb einer Gemeinde. Es bildet die Grundlage für eine fundierte Naturschutzplanung und zeigt auf, wo besonders wertvolle Naturwerte vorhanden sind.
Ein Naturinventar erfüllt mehrere zentrale Funktionen. Es verschafft einen Überblick die vorhandenen Naturwerte in der Gemeinde. Das Inventar dient auch als Grundlage für die Planung von Zonenplanrevisionen und Naturschutzprojekten. Ebenso ermöglicht ein Naturinventar Konflikte bei Bauvorhaben mit wertvollen und schützenswerten Arten oder Lebensräumen frühzeitig zu erkennen. Zudem dient es der Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen gemäss dem Natur- und Heimatschutzgesetz (NHG) sowie den kantonalen Naturschutzgesetzen. Nicht zuletzt unterstützt es Gemeinden dabei, ihre Biodiversitätsstrategie gezielt umzusetzen, wobei das Naturinventar unter anderem bei der Kommunikation und der Sensibilisierung der Bevölkerung wichtig sein kann.
Ein Naturinventar ist eines der wichtigsten Instrumente zur Förderung und Erhaltung der Biodiversität auf kommunaler Ebene. Es macht sichtbar, welche Lebensräume und Arten in einer Gemeinde vorkommen, wo Handlungsbedarf besteht und wo Potenzial für ökologische Aufwertungen liegt. Ohne diese Wissensgrundlage lässt sich Biodiversität weder gezielt schützen noch fördern. Das Naturinventar zeigt auch auf, wie gut Lebensräume untereinander vernetzt sind – eine zentrale Voraussetzung dafür, dass Tier- und Pflanzenpopulationen langfristig überlebensfähig bleiben. Damit bildet es das Fundament für eine wirkungsvolle kommunale Biodiversitätsstrategie.
Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen sind das Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG), die zugehörige Verordnung (NHV) sowie die jeweiligen kantonalen Naturschutzgesetze und -verordnungen. Viele Kantone verpflichten ihre Gemeinden explizit zur Erstellung und regelmässigen Aktualisierung von Naturinventaren. Die konkreten Anforderungen variieren je nach Kanton.
Dennoch ist ein Naturinventar primär ein Planungsinstrument ohne direkte Rechtsverbindlichkeit für Grundeigentümer. Für die Behörden ist das Fachgutachten hingegen verbindlich. So müssen die Naturobjekte bei Planungsvorhaben und im Bewilligungsverfahren berücksichtigen werden.
Für Grundeigentümer wird es rechtlich erst verbindlich, wenn die inventarisierten Objekte in die Nutzungsplanung überführt werden, etwa als Naturschutzzonen im Zonenplan oder durch Aufnahme ins kommunale Schutzreglement.
Eine vollständige Überarbeitung empfiehlt sich alle 10 bis 15 Jahre, da sich Lebensräume und Artenvorkommen im Laufe der Zeit verändern. Bei grösseren Landschaftsveränderungen – etwa durch Bauprojekte, Renaturierungen oder Extremwetterereignisse – kann eine vorzeitige Teilaktualisierung sinnvoll sein. Einige Kantone geben konkrete Aktualisierungsintervalle vor.
Ein Naturinventar umfasst in der Regel folgende Elemente:
- Lebensräume und Biotope: Trockenwiesen, Feuchtgebiete, Hecken, Waldränder, Gewässer und weitere naturnahe Flächen
- Flora: Vorkommen seltener, geschützter oder gefährdeter Pflanzenarten
- Fauna: Nachweise bedeutsamer Tierarten, insbesondere Vögel, Amphibien, Reptilien und Insekten
- Vernetzungselemente (optional): Korridore und Trittsteine, die Lebensräume miteinander verbinden
- Kleinstrukturen: Strukturelemente wie Trockenmauern, Altholz, Ruderalflächen oder Kleingewässer
Der Prozess gliedert sich typischerweise in mehrere Phasen. Zunächst werden vorhandene Daten und frühere Inventare ausgewertet. Darauf folgen Felderhebungen während einer Vegetationsperiode, bei denen die Fachleute von nateco die Lebensräume kartieren und Artenlisten erstellen. Die erhobenen Daten werden anschliessend in einem GIS-System erfasst, bewertet und in einem Bericht mit Karten und Massnahmenempfehlungen dokumentiert.
Die Dauer hängt von der Grösse und der landschaftlichen Vielfalt des Gemeindegebiets ab. Für eine durchschnittliche Gemeinde ist mit einer Felderhebung in mindestens einer Vegetationsperiode (ca. März bis September) zu rechnen. Inklusive Vorbereitung, Datenauswertung und Berichterstellung beträgt die Gesamtdauer in der Regel mehrere Monate.
Die Kosten variieren stark je nach Gemeindegrösse, Komplexität der Landschaft und gewünschtem Detaillierungsgrad. Viele Kantone beteiligen sich finanziell an der Erstellung von Naturinventaren, sodass die Restkosten für die Gemeinde deutlich geringer ausfallen. nateco erstellt gerne eine unverbindliche Offerte, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Gegebenheiten Ihrer Gemeinde zugeschnitten ist.
Die Ergebnisse fliessen in verschiedene Planungsinstrumente ein. Sie dienen als Grundlage für den kommunalen Richtplan und die Nutzungsplanung, unterstützen die Beurteilung von Baugesuchen in naturnahen Gebieten und bilden die Basis für gezielte Aufwertungs- und Vernetzungsprojekte. Darüber hinaus können sie in kantonale Datenbanken eingespeist und für übergeordnete Naturschutzstrategien genutzt werden.
Ein aktuelles Naturinventar verschafft der Gemeinde Planungssicherheit und beschleunigt Bewilligungsverfahren, weil potenzielle Konflikte frühzeitig erkannt werden. Es stärkt die Gemeinde in ihrer Rolle als verantwortungsvolle Trägerin der lokalen Biodiversität und kann auch die Lebensqualität für die Bevölkerung sichtbar machen – etwa durch die Dokumentation wertvoller Naherholungsgebiete und Naturerlebnisräume.
Naturinventare werden von spezialisierten Umweltbüros im Auftrag von Gemeinden oder Kantonen in Zusammenarbeit mit lokalen Expert:innen erstellt. Je nach Fragestellung werden zusätzlich Spezialistinnen und Spezialisten für bestimmte Artengruppen hinzugezogen. Die Auftraggeberin – in der Regel die Gemeinde – begleitet das Projekt und stellt sicher, dass die Ergebnisse in die kommunale Planung einfliessen.
nateco verfügt über langjährige Erfahrung in der Erstellung kommunaler Naturinventare in der ganzen Deutschschweiz. Unsere interdisziplinären Teams vereinen Fachkompetenz in Botanik, Zoologie, Landschaftsplanung und GIS-Technologie. Wir kennen die kantonalen Anforderungen und arbeiten eng mit Gemeindebehörden und kantonalen Fachstellen zusammen, um praxistaugliche und rechtssichere Inventare zu liefern.
